Das Thema des 2. St.LiobaKultursonntags am 22.10.17 war: 

WortReich - Unsere Worte schaffen Wirklichkeit

 mit einem KulturDinner am Sonntag, 22. Oktober 2017, 17:30 – ca. 20:00 Uhr
- Vielversprechende Gerichte
- Kulturbeiträge mit Worten
- Nachspeisenrundgang zwischen Worten
 
Hier links die wortgewaltige Speisekarte 
 
  • Markus Grimm  hat uns - zur Begeisterung aller - zwischendurch mit drei Anspielen ins WortReich mit hineingenomen (Markus Grimm: Würzburger Kulturpreisträger 2007, www.markus-grimm.com)
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  • und während des Nachspeisenrundgangs wurde das extra für diesen Abend geschaffene Kunstobjekt „Wortesser“ mietversteigert, geschaffen von Hanspeter Widrig, Bildhauer, www.hanspeterwidrig.de

 

Der Nachspeiserundgang war neben den Desserts für Überraschungen reich gedeckt: Luthers Wortsalat, Bibelclouds, der wortreichste Ort Deutschlands wurde vorgstellt, Jugendworte, Unworte und Worte des Jahres warteten auf die "Spaziergänger".

 

 

 

 

Zwei Rückmeldungen:

"Bereits bei Euerer Veranstaltung im Frühjahr waren mein Freund Hans und ich sehr angetan von Euerer Arbeit. Der WORTREICH-Abend aber war noch eine echte Steigerung: Nicht nur (aber natürlich auch) das Dinner war hervorragend, die Darbietung des Schauspielers war herrlich und ganz,  ganz toll fanden wir beide die Möglichkeit zu viel guten Gesprächen (nicht zum smalltalk, sondern wirklich zu einem Teilen / Austauschen von Fragen / Antworten / Ideen und und und...) Für diesen wunderbaren Abend ein DANKE (vielleicht ein  - wörtliches - Vergelt´s Gott? ) ALLEN,  die uns Teilnehmenden diesen Abend ermöglicht haben." (H.)

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" Ihnen allen vielen Dank für diesen interessanten, wortreichen und lukullisch exquisiten Abend. Ich fand, es war eine gelungene Komposition aus genussvollem Essen und der u.a. professionell von Hrn. Grimm vorgetragenen, schauspielerisch unterlegten, wortreichen“ Zeitreise aus der Lutherzeit bis in die ferne Zukunft. Die „Ästhetik“ der Skulptur: „Wortesser“ von Hr. Widrich ist mir etwas verborgen geblieben. Das starke Interesse an der Versteigerung der temporären Nutzungsrechte hierfür zeigte jedoch, dass es durchaus Liebhaber gefunden hatte. Um von den Infoständen, um hier nur einige zu nennen, waren die Aufsteller mit den Unworten der letzten Jahre sehr interessant, zumal in unserer temporeichen Zeit derartige Worte schnell wieder vergessen sind. Auch die Andeutung des Eingangs zum Barbara-Stollen in Oberried, Schwarzwald, mit Hinweisen zu den eingelagerten Dokumenten der gesamten Bundesrepublik war eine gelungene Idee. Es hat sicher viel Zeitaufwand für Recherche und die ansprechende visuelle Aufbereitung der Infostände gekostet. Nachdem Hr. Grimm zum Schluss seiner Darbietungen nochmal extra den Lohn des Schauspielers, nämlich einen starken Applaus bekam, hatte ich eigentlich vermisst, dass die Mitarbeiterinnen aus der Küche am Schluss der Veranstaltung auch vorgestellt wurden, um Ihnen für den Gaumenschmaus besonders zu danken." (K.)

 

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Das Thema des 1. St.LiobaKultursonntags am 14.5.17 war:

 

Der Mensch zwischen Minderwert und Größenwahn.

 

 

Die folgenden Bildschirmpräsentationen wurden vom LKS-Team und anderen vorbereitet und am Sonntag von 12:00 - 16:30 Uhr fortlaufend gezeigt

·        Von Gieraffen und Ähnlichem (zu Installationen von Christian Hauke, Stahlbildhauer)

·        Das Dach offen halten - Bedeutung des Erdbebens von Lissabon 

·        "Ich bin der der Größte"

·        Rekorde aus dem Guinness Buch der Rekorde

·        Minderwert, Bescheidenheit, dankbare Größe und Überheblichkeit – Das LKS-Team im Portrait.                               Eine Fotoshow (Fotos von Alfred Söhlmann, http://alfredsoehlmann.meinatelier.de/)

·        Eine Einladung zur Besinnung: Du bist im Blick

·        Immer wieder Muttertag

​    + zwei Mitgestaltungsangebote: "Selfiemat" + "Würdesäule"

 

Um 17 Uhr folgte dann: LebensBilanz - gewichtige Texte - Lesung mit Klarinettenimprovisation

Mehr dazu hier mit einem Klick: Das Programmheft 

Das waren die beiden Künstler, die eine großartige Leistung geboten haben. Danke.

                                       

 

 

 

 

 

 

 

 

Rückmeldungen zum 1. Kultursonntag am 14.5.:
 
"Was Sie für Ihre Mitmenschen mit Herz und Verstand ersonnen, mit engagiertem Einsatz vorbereitet und am KulturSonntag gut organisiert umgesetzt haben, verdient ein ganz besonderes Lob und herzliches Dankeschön. Das Thema war wohl als Impuls zu verstehen, sich mit den beiden ambivalenten Polen auseinander zu setzen. Der Mensch mag sich selbst als minderwertig empfinden oder er wird auf diese Weise diskriminiert. Der Größenwahn ist eher negativ besetzt, lässt aber auch zu, dass man mit einem nicht exzessiv gelebten Ehrgeiz Erfolg hat.
Bei den Bildschirmen hat mich besonders die fotografische Meditation vom offenen Dach angesprochen. Der Abend machte bei den vortrefflich vorgetragenen Lesungen nochmals nachdenklich; man fand sich teilweise wieder und bei den virtuosen Improvisationen mit der Klarinette konnte man die Seele baumeln lassen.
Alles in allem sehr schön und bereichernd und dieses feedback wert - nochmals vielen Dank." (E.)
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Es war ein sehr wertvoller Nachmittag für uns. Einmal die ganz andere Möglichkeit etwas zu präsentieren.
Alleine alles zu durchlaufen und gleichzeitig die Möglichkeit zu haben mit anderen ins Gespräch zu kommen. Über dieses Thema habe ich mir so noch keine Gedanken gemacht. Am meisten hat mich Tisch Nr. 3 angesprochen: Haltet das Dach offen,hat mich sehr beschäftigt.
Auch die Begegnungen waren sehr wertvoll und hätten so nicht statt gefunden. Der Abschluss - die Lesung mit Musik - war etwas zum Seele baumeln lassen,sehr ansprechend." (I. + R. .)
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"Ich war an allen Tischen mit den Bildpräsaentationen und fand es sehr spannend, was ihr aus den Themen gemacht habt. Vielen Dank.
Es war für mich sehr ansprechend, da ich auch Zeit hatte, mich auf die verschiedenen Gedanken einzulassen.
Der Highlight des Tages war für mich um 17.00 Uhr die Lesung mit Sandra Walter und Matthias Ernst. Ich war sehr beeindruckt und angerührt, wie lebendig die beiden die einzelnen Texte vortrugen und verklanglichten.
Herzliche Grüße und Danke für eure Zeit und Ideen, diesen Tag so wunderbar zu gestalten." (I.)
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"Zu allererst möchte ich meine Hochachtung ausdrücken, dass ihr solch ein Projekt angepackt habt. Ich habe jede Station durchlaufen. Bei all der Betrachtung zwischen Größenwahn und Minderwert bin ich auch immer auf mich selbst gestoßen. Auf mein Fremdbild und mein Selbstbild. Wie sehen mich die Anderen, wie sehe ich mich selbst? Wie sehe ich Gott für mich? Wer und wie bin ich?

Ich hatte interessante Eindrücke für mich und auch gute Gespräche." (B.)